Entschuldigt das ich mich lange nicht mehr gemeldet hab. Aber hier war viel los.
Also beginne ich nun mit meinen Pfingsterlebnissen. Alljährlich findet in Csiksomlyo (in der Nähe von Mercuria Ciuc) ein Open Air Gottesdienst statt. Zu diesem Anlass kommen sehr viele Menschen von Ungarn und Rumänien dahin. Es ist ein Treffen ungarischer Leute. Also das ließen sich auch die Malteser nicht entgehen und so fuhren wir am Samstag mit dem Bus nach Csiksomlyo. Wir waren etwa 50 oder mehr Leute. An der Stadtgrenze von Mercuria Ciuc musste nwir mit dem Bus stoppen, da die Busse niochjt in die Stadt fahren durften. Danach gings bei Regen zu Fuß weiter. Wir traffen viele Gruppen aus allen möglichen Städten und Dörfern. Jeder mit einem Banner vorneweg um zu zeigen woher er kam oder wozu er gehörte.
Also wir dann oben auf der Anhöhe ankamen verschlug es mir die Sprache, denn mir wurde nur gesagt es kämen viele Leute. Aber nicht das sich etwa 200.000 Leute auf den Weg gemacht haben. Wir suchten dann also unseren Quadranten wo wir uns hinsetzten und ertsma Frühstückten. AUf einma kam eine Gruppe in alten Uniformen und marschierte mit Trommeln einmal um den „Bühnenaltar“. Misi erklärte mir das das die Rechtsextremisten aus Ungarn seien. Das konnte ich mir ja ni entgehen lassen uns ging da gleich ma hin um ein paar Fotos für euch zu machen. Sie hatten alle Flaggen. Die Rot, Weiß, Grüne für Ungarn. Und noch eine 2.
Eine Rot weiß gestreifte. Das war natürlich auch interessant, also lief ich zu Misi und fragte wieder nach. Es war die Flagge des alten Großen Ungarns.
Sie stellten sich natürlich vor der Bühne Rechts auf. Um Halb eins begann dann der Gottesdienst. Der vom Erzbischof von Rumänien gehalten worde und einem Vertreter Roms. Das erklärt jetzt in meinen Augen denn Stellenrang dieser Wallfahrt. Das Wetter war zwischendurch immer wieder mit Regengüssen versehen, aber im Großen und ganzen nicht alsuschlecht. Ich sagte mir hätte schlimmer kommen können.
Dies war der Blick von der anderen Seite. Und nun folgt…….
Die andere Seite von meinem Platz aus.
Ich hab nicht soviel vom Gottesdienst verstanden, was zum einen daran lag das er auf ungarisch gehalten wurde und zum anderen das ich mich viel lieber mit Nathalie (ebenfalls Deutsch Freiwillige in Ungarn) unterhielt. Sie ist dort ebenfalls bei den Malteser und diese waren auch angereist. Durch unser Gespräch stellten wir fest das sie mich im Sommer noch mal besuchen kommt. Denn wir Malteser von Sepsi veranstalten ein Behindertencamp wo andere Maltesergruppen auch kommen.
Auf dem Rückweg setzte dann wieder etwas Regen ein.
Aber es war für mich ein besonderer Tag, da ich sowas ja ni kenne. Und interessant.
Bei uns im Bus wurde übrigens die ganze Zeit gebetet und gesungen. Also eine Richtige Walfahrt=)
Am SOnntag dann war ich mit 2 Freunden wandern. Denn der Junge hatte die Aufgabe von seiner Uni, das er die Wanderwege mit Schildern versehen soll. Deshalb zogen wir also frühs los und brachten überall Schilder an.
Der Name des Berges um den wir wandern ist “ Büdös hegy“ was soviel heißt wie „Stinkender Berg“. Der Name kommt daher das es alles ehemaliges Vulkangebiet ist und immer Gase aus dem Boden austreten. Also jetzt ni überall aber fast überall.=) Und es teilweise sehr stinkt. Ich muss sagen das mich dieser kleine Wandertrip sehr beeindruckt hat. War ein sehr schöner Ausflug. Am Abend dann fand in Szentgyörgy das alljährliche Essen für Arme Menschen statt. Wir fuhren zu einer Kirche und dort haben wir dann ein Zelt aufgebaut und essen ausgeteilt. Es wurde leider nicht so sehr in ANspruch genommen.
Es war ein sehr schönes Wochenende!
Und ein etwas anderes Pfingsten als ich es kenne!=)






























































